Heizölpreise auf Jahrestiefststand – Preisvergleich zeigt Auswirkungen der Coronakrise

Seit Anfang des Jahres sind die Heizölpreise durch die weltweiten Auswirkungen des Coronavirus stark gefallen. Der Januar hatte im 3-Jahresvergelich noch die höchsten Preise aufgewiesen, doch mit der rapiden Ausbreitung der Coronapandemie rutschten die Preise immer weiter ab, bis sie dann Mitte März auf unter 45 Euro fielen.

 

Coronavirus drückt die Preise

Vor allem der extreme Nachfragerückgang bei Rohöl sorgt in den letzten Monaten immer wieder für fallende Heizölpreise. Weltweite Shutdowns, Reiseverbote, Schulschließungen und Ausgangsbeschränkungen bedeuten auch immer weniger Verbrauch von Brennstoffen, so dass die Rohölpreise in den Keller rauschten.

 

Die langfristige Preisstatistik zeigt, wie stark die Heizölpreise in den letzten drei Monaten eingebrochen sind. Hier ist ein Verlust von über 20 Euro zu verzeichnen. Allein im letzten Monat rutschten die Preise fast 12 Euro ab und haben damit über 20 Prozent an Wert verloren.

 

Inzwischen scheint sich ein gewisser Boden gebildet zu haben und im Wochenvergleich zeigen die Pfeile nun auch mal wieder nach oben. Lag der Preis für 100 Liter Heizöl bei unserem letzten statistischen Bericht vom 27.01.2020 noch bei 60,17 Euro im Durchschnitt, so kosteten 100 Liter gester nur noch 47,40 Euro im Schnitt

 

Hinweis: Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt.. Durch Transportkosten fallen die Preise regional jedoch unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 11,66 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise: 25.03.2020

Quelle: Futures Services