Preisstatistik: Heizöl verharrt auf hohem Niveau

Die durchschnittlichen Heizölpreise im Bundesgebiet bleiben auch zum Jahresanfang auf hohem Niveau und setzten im Fahrwasser der internationalen Rohölbörsen ihren Anstieg fort. Dieser erreichte am Freitag seinen bisherigen Höhepunkt, legt aber zum Start der neuen Woche zunächst eine kleine Verschnaufpause ein. Dennoch bleibt der Durchschnittspreis auf hohem Niveau.

 

Zum heutigen Wochenstart liegen die Durchschnittspreise wieder minimal niedriger und so ist Heizöl für Verbraucher je nach Region etwa 14 Cent günstiger. Im Wochenvergleich haben sich die Preise jedoch deutlich verteuert und so kosteten 100 Liter am 3. Januar noch durchschnittlich 3,5 Prozent weniger als heute. Im Vergleich zum Montag vor vier Wochen haben sich die Preise sogar um fast 8 Prozent verteuert.

 

Hintergrund für die neuerlichen Preissteigerungen ist der deutliche Preisanstieg bei Rohöl, der in der vergangenen Woche durch die Angst vor Versorgungsausfällen ausgelöst wurde. Vor allem die gewaltsamen Zusammenstöße im ölreichen Kasachstan besorgten die Anleger und verteuerte die Rohölpreise massiv.

 

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,55 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 10.01.2022