Preisstatistik: Heizöl zum Jahresbeginn mit leichtem Aufschlag

Zum Start ins neue Jahr bleiben größere Veränderungen bei den durchschnittlichen Heizölpreisen aus. Da an den internationalen Ölbörsen heute kein Handel stattfindet, bleiben auch die Kursschwankungen bei den Inlandspreisen gering, so dass Preisveränderungen eher dem Euro/Dollar-Kurs zu verdanken sind. Insgesamt bleibt die Nachfrage nach Heizöl aufgrund der milden Temperaturen eher gering.

 

Im Vergleich zu Freitag ist heute mit einem leichten Aufschlag von etwa 1,31 Euro zu rechnen. Allerdings bleiben die Heizölpreise im Bundesdurchschnitt damit im Großen und Ganzen auf dem Niveau von vor dem Jahreswechsel und haben sich auf Wochensicht kaum verändert. Der Monatsvergleich zeigt zudem, dass die Heizölpreise durchschnittlich wieder ein gutes Stück gesunken sind.

 

Allein seit Oktober haben die Preise im Bundesdurchschnitt um über 23 Prozent nachgegeben. Am Günstigsten war Heizöl für die Verbraucherinnen und Verbraucher zuletzt Anfang Dezember. Im Vergleich zum tiefsten Stand von durchschnittlich 104,94 Euro am 12. Dezember muss inzwischen wieder etwas mehr bezahlt werden. Insgesamt bleiben die extrem hohen Preise von letztem Jahr aber nur eine unschöne Erinnerung.

 

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus, was aktuell durch die schwierige Versorgungslage in manchen Regionen noch verschärft wird. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 2,44 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 19.12.2022.