Preisstatistik: Preisspitzen von Anfang Juli unerreicht

Anfang der letzten Woche rutschten die Preise an den Ölbörsen deutlich ab und zogen auch die Heizölpreise im Bundesgebiet deutlich nach unten. Auch wenn inzwischen ein Großteil dieses Nachlasses wieder ausgeglichen wurde, bleiben die Preisspitzen aus der ersten Monatshälfte bisher unerreicht.

 

So war der Heizölpreis am vergangenen Montag auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni gesunken, stieg allerdings bis Freitag wieder über das Ausgangsniveau. Heute kosten 100 Liter Heizöl im bundesweiten Durchschnitt etwa 0,54 Euro weniger als noch am Freitag. Insgesamt ist der Durchschnittspreis seit letztem Montag allerdings um fast ein Prozent gestiegen und so müssen Verbraucher für 100 Liter durchschnittlich mit einem Preisaufschlag von über 60 Cent im Vergleich zu Montag vor einer Woche rechnen.

 

 

Somit bleiben die Heizölpreise auch in der zweiten Julihälfte auf hohem Niveau, wie vor allem die Preisentwicklung im Vergleich zu den beiden Vorjahren zeigt. Hier wird deutlich, dass die Durchschnittspreise seit Juni nicht nur höher sind als im Corona-Jahr 2020 sondern auch teurer als 2019. Allerdings scheint die vorläufige Preisspitze in der ersten Juli-Hälfte erreicht worden zu sein. So war Heizöl mit durchschnittlich 72,86 Euro am 8. Juli bisher am teuersten. Seitdem scheint der grundsätzliche Trend eher etwas nach unten zu tendieren.

 

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,60 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 26.07.2021

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